Selbstbeweihräucherung im Namen des Klimas
07 07 2007
Heute ist der große Tag, weltweit spielen Musiker zugunsten des Weltklimas. Doch halt, irgendwas stößt dabei sauer auf. Wie hilft das dem Klima? Was tun diese Stars denn sonst so für den Klimaschutz? Ist das ganze nicht nur mal wieder purer Populismus?
Aufhänger des Klimaschutzes ist, nicht wie Jahre zuvor das FCKW, das CO2. Dieses CO2
soll nun für einen Klimawandel verantwortlich sein, wie ihn die Erde
schon viele Male erlebt hat. Einen Beweis dafür habe ich auf jeden Fall
noch nirgends vernommen. Doch zurück zu den Konzerten, es sollen
Menschen aufgerufen, die CO2-Produktion zu senken. Doch, zu welchem Preis? Wird bei den Konzerten etwa kein zusätzliches CO2
erzeugt? Die Lichtanlagen verbrauchen Unmengen an Strom, es sind keine
der angepriesenen Energiesparlampen, die Verstärkeranlage saugt kräftig
an den Leitungen und die Zuschauer müssen ja auch irgendwie zur
Veranstaltung kommen. Alles in allem wird dadurch schon eine riesige
Mange zusätzliches CO2 erzeugt. Von den Stars, die extra für
diese Konzerte rund um den Erdball fliegen mal ganz zu schweigen. Und
wir wissen doch, Flugzeuge sind ganz ganz böse. Was ist mit den ganzen
zusätzlich eingeschalteten Fernsehern zur Live-Übertragung, verbrauchen
die keinen zusätzlichen Strom? Plakate wurden gedruckt, CDs und DVDs
werden in den Handel kommen. Verbraucht das alles kein CO2? Ich höre immer nur Aufrufe, an allen Ecken CO2 zu sparen und warte nur noch auf den Tag, an dem ich aufgefordert werde weniger zu atmen. Schliesslich erzeuge ich ja auch CO2.
Auf der anderen Seite werden mir dann aber solche Verbräuche als
lobenswert dargestellt. Es kommen auch deutsche B-Promis zu Wort, wie
löblich sie doch leben. Sasha und Roger Cicero fahren kein Auto, nur
Rad. Jungs, fahrt ihr mit dem Rad zum Konzert? Ich glaube nicht. Pures
Eigenlob, Selbstbeweihräucherung und Volksverarsche. Von
Glaubwürdigkeit des ganzen kann ich nicht mehr reden, was ich auch
gerne auf die komplette Klima-Diskussion ausdehnen möchte.
Autos mit geringem Verbrauch aber einem US-Kat dürfen nicht mehr in die Innenstadt. Ich bin bald selber betroffen, mein Wagen hat einen US-Kat, der die selben Werte hat wie ein EU-Kat. Dennoch darf ich bald nicht mehr in die Innenstadt, würde ich dort wohnen, dürfte ich den Wagen dort nichtmal mehr abstellen, allerhöchsten vielleicht, wenn ich dafür das passende Kleingeld hinlege. Neuwagen der Oberklasse, mit einem zweistelligen Verbrauch werden geschont, weil sie Normen erfüllen, deren Verhältnismäßigkeiten nicht stimmen. Es wird mit zweierlei Maß gemessen, und die Meßlatte scheint mal wieder die Medienwirksamkeit des Populismus zu sein. Aber wen wundert es, wenn BILD und Pro7 die medialen Vorreiter sind ...
CO2-Bilanz wird zum Schlagwort und Killerargument. Es werden Vergleiche angestellt, die von vorne bis hinten hinken. Drei Personen starten in München und wollen nach Berlin, einmal Auto, einmal Bahn, einmal Flugzeug. Und wer gewinnt, natürlich die Bahn, dass hier jedoch die Pro-Kopf-Werte für volle Züge gelten und jener Zug fast leer war fällt dabei unter den Tisch. Der KFZ-Fahrer war alleine, wie sähe es aus, wenn er unterwegs an der Mitfahrzentrale gehalten und den Wagen vollbesetzt hätte? Lediglich beim Flieger könnten die Werte gestimmt haben, denn der war vollbesetzt. Ein Vergleich von Äpfeln, Birnen und Pflaumen, denn von den genannten Werten her hätte das ach so böse Auto gewinnen können, und das nicht nur bei der Zeit, wo es Sieger war, sondern auch bei CO2-Erzeugung (dort komischerweise CO2-Verbrauch genannt) und beim Preis. Die Bahn hätte bei realistischen Zahlen komplett verloren.
So werden im Namen desKlimaschutzes Populismus immer wieder Märchen erzählt, die einigen wenigen nutzen, nicht jedoch dem Klima ...
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Autos mit geringem Verbrauch aber einem US-Kat dürfen nicht mehr in die Innenstadt. Ich bin bald selber betroffen, mein Wagen hat einen US-Kat, der die selben Werte hat wie ein EU-Kat. Dennoch darf ich bald nicht mehr in die Innenstadt, würde ich dort wohnen, dürfte ich den Wagen dort nichtmal mehr abstellen, allerhöchsten vielleicht, wenn ich dafür das passende Kleingeld hinlege. Neuwagen der Oberklasse, mit einem zweistelligen Verbrauch werden geschont, weil sie Normen erfüllen, deren Verhältnismäßigkeiten nicht stimmen. Es wird mit zweierlei Maß gemessen, und die Meßlatte scheint mal wieder die Medienwirksamkeit des Populismus zu sein. Aber wen wundert es, wenn BILD und Pro7 die medialen Vorreiter sind ...
CO2-Bilanz wird zum Schlagwort und Killerargument. Es werden Vergleiche angestellt, die von vorne bis hinten hinken. Drei Personen starten in München und wollen nach Berlin, einmal Auto, einmal Bahn, einmal Flugzeug. Und wer gewinnt, natürlich die Bahn, dass hier jedoch die Pro-Kopf-Werte für volle Züge gelten und jener Zug fast leer war fällt dabei unter den Tisch. Der KFZ-Fahrer war alleine, wie sähe es aus, wenn er unterwegs an der Mitfahrzentrale gehalten und den Wagen vollbesetzt hätte? Lediglich beim Flieger könnten die Werte gestimmt haben, denn der war vollbesetzt. Ein Vergleich von Äpfeln, Birnen und Pflaumen, denn von den genannten Werten her hätte das ach so böse Auto gewinnen können, und das nicht nur bei der Zeit, wo es Sieger war, sondern auch bei CO2-Erzeugung (dort komischerweise CO2-Verbrauch genannt) und beim Preis. Die Bahn hätte bei realistischen Zahlen komplett verloren.
So werden im Namen des
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