Spam von der FDP
26 09 2009
Wer Spam auf normalen E-Mail-Adressen vermeiden will richtet sich irgendwann eine Mail-Adresse ein, die nur für Spam-Verdächtiges genutzt wird. Beispielsweise Newsletter, Forenanmeldungen etc. Dies habe ich auch ich so gemacht. Jedesmal, wenn ich mich bei Recherchen oder für Downloads irgendwo mit einer E-Mail-Adresse anmelden muss nehme ich diese eine. Es kommt dort also eigentlich nur Spam an. Umso verwunderter war ich über die Mail mit der Überschrift "Abschluss-E-Mail des Bundesvorsitzenden" in meinem Junk-Ordner. In der Mail ein paar markige Sprüche aus der vermeintlichen politischen Mitte, unterschrieben mit "Ihr Guido Westerwelle". Sogar die Unterschrift ist als Grafik eingefügt. Am Ende der Mail finde ich jedoch folgendes: "Sie erhalten diese E-Mail, da Sie sich auf einem unserer Portale ([Name eines Werbeportals]), einem unserer kostenfreien Download-Services (Freeware/Treiber/Handbücher) oder einem von uns gesponserten Projekt angemeldet haben. Die auf den Seiten jeweils hinterlegten AGB fanden Ihre Zustimmung." Ich entferne eigentlich grundsätzlich den Haken mit den "zusätzlichen Informationen", es sind also unseriös versteckte Klauseln in den AGB. Und über eine solche Spam-Schleuder betreibt die FDP nun Wahlkampf. Ein trauriges Bild, das diese Partei damit von sich abgibt. Um den Sprung in das Medium Internet zu versuchen bedient man sich unseriöser und vor allem nicht mehr zeitgemäßen Methoden. Wenn diese Mail nicht sogar als verbotene Werbezusendung verstanden werden kann.
Herzlichen Glückwunsch, noch deutlicher kann man einen Mangel an Medienkompetenz wohl kaum zur Schau stellen und sich selbst beim Empfänger solchen Spams ins politische Abseits drängen.
Nachtrag: Die Piratenpartei hat das Thema auch aufgegriffen kritisiert das Vorgehen der FDP in einer Pressemitteilung: FDP betätigt sich als Massenspammer
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Herzlichen Glückwunsch, noch deutlicher kann man einen Mangel an Medienkompetenz wohl kaum zur Schau stellen und sich selbst beim Empfänger solchen Spams ins politische Abseits drängen.
Nachtrag: Die Piratenpartei hat das Thema auch aufgegriffen kritisiert das Vorgehen der FDP in einer Pressemitteilung: FDP betätigt sich als Massenspammer
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